Meditation

Die Geschichte des Zen-Buddhismus ist sehr umfangreich.

Es sollten hier nur ein paar Begründer erwähnt werden:

  • Der Religionsstifter, Siddharta Gautama (um 563 v. Chr.) aus Indien, der spätere Buddha Shakyamuni.
  • Bodhidharma, der die Lehre ca. 520 von Indien nach China brachte, die unter den Namen Ch`an große Verbreitung fand.
  • Meister Dogen, der Zen im frühen dreizehnten Jahrhundert von China nach Japan brachte.

Es gibt sehr viele einschlägige Seiten und Bücher, wo man sein Wissen bereichern oder vertiefen möchte. Ich möchte hier auf die Geschichte nicht weiter eingehen.

Man muss kein(e) Zen-Buddhist/in sein um zu meditieren.

Was lernen sie bei mir vom Zen?
Nicht wirklich viel. Wir sitzen einfach. Wir machen Zazen. Hört sich einfach an, ist es aber nicht immer. Das bedeutet: Meditation ohne Hilfsmittel. Es gibt keine Entspannungsmusik oder dergleichen. Musik würde den Geist nur ablenken.
Zen ist nix mystisches. Sie werden nicht lernen die Gravitation aufzuheben, hellzusehen oder sonst irgendeinen Humbug.
Auch richten wir den Geist nicht auf Farben, Formen und dergleichen. Das wäre Konzentration und hat mit Meditation nichts zu tun.

MEDITATION BEGINNT DORT, WO DIE KONZENTRATION AUFHÖRT

Das was sie für sich lernen werden:

IM SELBST ZU VERWEILEN UND ACHTSAMER ZU WERDEN

Sie werden wieder ihren Körper und ihre Umwelt besser spüren. Das Leben wird vielleicht nicht mehr so streng sein. Sie werden mit Schwierigkeiten besser umgehen. Und in ihrem Gesicht wird wieder ein Lächeln entstehen.
Das Zauberwort ist: DISZIPLIN

Das genügt. Damit haben sie eine Aufgabe für ihr ganzes Leben.

Es ist auch egal von welcher Tradition sie kommen. Sei es vom Theravada, Mahayana, vom Tibetischen Buddhismus oder einer Thailändischen Waldtradition. Es spielt keine Rolle, wir machen sowieso alle das Gleiche ohne unser Ego mit den Traditionen zu streicheln.
Es hört sich nur anders an.

“Du lebst im Gruppenwahn und verwechselst dabei den Wahn mit echter Erfahrung. Du musst dir selbst durchsichtig werden und aus deinem Wahn aufwachen. Zazen bedeutet, dich von der Gruppe zu verabschieden und auf eigenen Beinen zu stehen.” (Kòdò Sawaki)

Ruhe und Bewegung